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Ev. Kirchengemeinde zu Stadtilm

Festveranstaltung

Albert Methfessel

Sänger – Komponist – Dirigent .

Vortrag & Konzert

Prof. Dr. Götz Methfessel

Albert Methfessel - der vergessene Thüringer Komponist
Bedeutung seines Werkes / Briefwechsel mit bekannten Persönlichkeiten

Kammersänger Roland Hartmann

Gitarrist Armin Freywald

Kammerchor Rudolstadt, Leitung: Susan Trinter

Sonntag, den 28. Mai, 16:00 Uhr

- Bratwürste im Kirchgarten -

Eintritt EUR 5,00 / Kinder frei


Am Sonntag, dem 28. Mai 2017, findet 16 Uhr in der Stadtkirche Stadtilm eine Festveranstaltung zu Ehren des Komponisten, Sängers und Dirigenten Albert Gottlieb Methfessel statt. Einige seiner Chorwerke werden durch den Rudolstädter Kammerchor unter der Leitung von Frau Susan Trinter aufgeführt. Herr Kammersänger Roland Hartmann singt Lieder zur Gitarre von Albert und seinem Bruder Friedrich Methfessel und Herr Prof. Dr. Götz Methfessel hält einen bildgestützten Vortrag über den am 6. Oktober 1785 in Stadtilm geborenen Komponisten.

Albert Methfessels Geburtshaus steht heute nicht mehr, es wurde gegen Ende des 2. Weltkrieges durch Fliegerbomben zerstört. Anlässlich seines 100. Geburtstages errichteten ihm die Bürger Stadtilms 1885 ein Denkmal auf dem Marktplatz.

Albert Methfessel zählt zu den bedeutendsten Liedkomponisten des 19. Jahrhunderts. Die Anzahl seiner meist im Volkston verfassten Lieder ist kaum überschaubar. Methfessel gilt als einer der bedeutendsten Herausgeber von Liederbüchern seiner Zeit. Sein erstes, mit großem Erfolg 1818 in Rudolstadt erschienenes „Commers- und Liederbuch“ beinhaltete vorwiegend studentische und vaterländische Lieder. Späteren Ausgaben fügte er jedoch viele, auch noch heute bekannte Volkslieder hinzu.

Nach dem in Rudolstadt abgeschlossenen Gymnasium studierte er von 1807-1809 Theologie und klassische Literatur in Leipzig, befasste sich jedoch mehr mit Musik als mit seinem eigentlichen Studium. Es folgte 1809 ein Gesangsstudium in Dresden. Zwischen 1810-1823 war Albert Methfessel als Kammersänger am Hoftheater Rudolstadt tätig und gab verschiedene Gastspiele anderen Orts. Ab 1823 wirkte er als Gesangslehrer und Chordirigent in Hamburg. 1832 wurde er als Kapellmeister an das Hoftheater nach Braunschweig berufen. Wegen zunehmender Taubheit und Sehschwäche musste er jedoch 1842 diese Tätigkeit aufgeben und widmete sich bis ins hohe Alter insbesondere Liedkompositionen. Die Kontakte nach Stadtilm brach er nie ab, wie eine Anzahl erhaltener Briefe beweisen.

Albert Methfessel pflegte persönliche oder briefliche Kontakte mit bekannten Persönlichkeiten wie Goethe, Heine, Hoffmann von Fallersleben, Mendelssohn-Bartholdy, Spohr, Zelter u.a. Hohe Ehrungen wie die Ehrendoktorwürde der Universität Jena würdigten seine Bedeutung für das deutsche Liedwesen.

Im Alter von 83 Jahren starb Albert Gottlieb Methfessel am 23. März 1869 in Heckenbeck.

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Konzert

Collegium musicum Erfurt


Sonntag, 11. Juni, 16:00 Uhr


         Eintritt frei - Spenden zur Kirchensanierung erwünscht

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Sommerfest


Sonntag, 25. Juni, ab 14:00 Uhr



Die neue Lautsprecheranlage
wurde bereits in Betrieb genommen, die erste Resonanz war überaus positiv. Allen die geholfen haben, daß dieses Projekt so schnell umgesetzt werden konnte, sei herzlich gedankt!

S
PENDENAUFRUF
Jede Generation steht erneut in der Verantwortung den historischen Bestand zu bewahren. Bei dieser Aufgabe ist unsere kleine Gemeinde auf Hilfe angewiesen.
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Ev. Kirchengemeinde Stadtilm
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ERHALTEN - BEWAHREN
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Informationen zum Baugeschehen
Bei der bereits 2005 begonnenen Dacheindeckung gab es erhebliche Verzögerungen und diverse Probleme bei der fachgerechten Ausführung. Ein Gutacher stellte schwerwiegende Mängel an der Neueindeckung fest. Die Mängelbeseitigung ist nicht abgeschlossen und die Eindeckung der Treppentürme und Sakristei steht noch aus. 

Im Zuge der Restaurierung mittelalterlicher Wandgemälde in den Turmgewölben mußte eine Feuchteregulierung, welche inzwischen gute Resultate zeigt, vorgenommen werden. Eine neue Portaltür muß eingebaut werden und im Außenbereich sind noch umfangreiche Steinmetzarbeiten nötig.